Steam testet die Möglichkeit, dass Bewertungen Hardware-Spezifikationen und anonymisierte FPS-Daten enthalten, zusammen mit Streaming-Korrekturen, inmitten eines Rechtsstreits gegen Valve im Vereinigten Königreich.
Steam testet die Aufnahme von Hardware-Spezifikationen in Bewertungen
Steam evaluiert eine beispiellose Funktion, die es ermöglicht, dass Spielbewertungen die Hardware-Spezifikationen des Benutzers enthalten. Die Funktion ist derzeit nur für Teilnehmer des Steam-Client-Betas verfügbar.
Dadurch können Bewerter beim Verfassen oder Aktualisieren einer Bewertung auf der Shop-Seite eines Spiels Informationen zur Hardware beifügen. Sollte die Funktion für alle freigegeben werden, könnte sie helfen zu verstehen, ob Leistungsprobleme nur bei bestimmten Konfigurationen auftreten.
Was ändert sich mit dem Patch und welche zusätzlichen Neuigkeiten gibt es
Neben dieser Funktionalität bringt der neueste Patch Anpassungen zur Vermeidung von Streaming-Engpässen und führt die Option ein, Framerate-Daten anonymisiert zu senden. Valve erklärt, dass Steam bei Aktivierung von FPS-Daten sammelt, die nicht mit den Konten verknüpft sind, sondern nur durch den Hardwaretyp identifiziert werden, wobei der Schwerpunkt auf Geräten liegt, auf denen SteamOS läuft.
Patch-Details
- Allgemein: Option zum Anhängen der Hardware an Bewertungen und Option zum Bereitstellen anonymisierter Framerate-Daten hinzugefügt.
- Steam-Familien: Layout- und Navigationsverbesserungen auf Desktop, Deck und mobilen Geräten.
- Streaming: Korrektur zur Vermeidung, dass Downloads nach dem Ende der Übertragung begrenzt werden.
- Linux: Ein Fehler wurde behoben, der dazu führte, dass Spiele mit Proton in großen Bibliotheken im Offline-Modus als inkompatibel angezeigt wurden.
- Steam Deck: Beim Senden von Feedback zur Deck Verified-Bewertung wird nun optional nach einem Grund gefragt, wenn eine Uneinigkeit besteht.
Rechtlicher Kontext: Klage gegen Valve im Vereinigten Königreich schreitet voran
Parallel dazu hat das Competition Appeal Tribunal entschieden, dass eine Klage in Höhe von rund 656 Millionen Pfund wegen angeblicher Marktmanipulation fortgesetzt werden kann, was den Weg für Entschädigungen für etwa 14 Millionen Steam-Nutzer im Vereinigten Königreich ebnet.
Die Klage wurde im Juni 2024 von der digitalen Aktivistin Vicki Shotbolt eingereicht. Sie wirft Valve vor, Preisparitätsklauseln zu verwenden, die Publisher und Entwickler davon abhalten, Titel auf konkurrierenden Plattformen günstiger anzubieten, was die Verbraucherauswahl und den Wettbewerb einschränkt.
Ist der Leser neugierig, wie sich dies auf das Steam-Ökosystem auswirken könnte? Glauben Sie, dass die Möglichkeit, Hardware-Spezifikationen zu Bewertungen hinzuzufügen, die Art und Weise verändern könnte, wie wir Spiele bewerten? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren unten mit.
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