
Valve bringt die Steam Machine mit SteamOS 3 auf den Markt, die 4K/60fps Leistung, Kompatibilität über Proton und ein offenes Ökosystem bietet.
Steam Machine kehrt mit vom Steam Deck inspiriertem Hardware ins Wohnzimmer zurück
Nach über einem Jahrzehnt bereitet Valve die Rückkehr der Steam Machine vor, begleitet von einem neu gestalteten Controller und dem Steam Frame VR-Headset. Die Absicht ist klar: die Bequemlichkeit einer Konsole mit der Flexibilität eines offenen PCs zu vereinen.
Die aktuelle Steam Machine wird als kompakte PC-Box beschrieben, die SteamOS 3 ausführt und auf die gesamte Steam-Bibliothek zugreift, ohne dass ein separater Desktop erforderlich ist. Valve gibt an, dass sie eine Leistung über dem Steam Deck liefert und auf 4K bei 60 fps mit FidelityFX Super Resolution abzielt.
Die Hardware wurde so konzipiert, dass sie klein und würfelförmig ist, gedacht für den Platz unter dem Fernseher oder auf dem Tisch. Zu den Ausgängen gehören DisplayPort und HDMI; DisplayPort unterstützt hohe Bildwiederholraten und Auflösungen bis zu 8K, während einige HDMI-Funktionen von Open-Source-Treibern abhängen können.
- Semi-Custom AMD Zen 4 CPU
- RDNA3-basierte GPU
- Speicheroptionen: 512 GB oder 2 TB SSD
- Erweiterung über microSD
- Anschlüsse für Peripheriegeräte und externe Monitore
- Proton-Kompatibilität zum Ausführen verschiedener Windows-Spiele unter Linux
Im Gegensatz zu herkömmlichen Konsolen plant Valve nicht, die Hardware zu subventionieren: Sie soll preislich einem PC mit ähnlicher Leistung entsprechen, was sie über dem typischen Konsolenpreis und nahe an High-End-Desktops positioniert.
Neben der Steam Machine stellte Valve auch einen neuen Steam Controller und das Steam Frame vor, ein eigenständiges VR-Headset, das Spiele lokal ausführen oder von der Steam Machine streamen kann.
Ein offenes Ökosystem für das TV-Erlebnis
Die Vision des Unternehmens ist eine Plattform, die auf Handhelds, Desktops, Fernsehern oder in der virtuellen Realität funktioniert, ohne an geschlossene Stores oder exklusive Titel gebunden zu sein. Die Steam Machine soll der zentrale Knotenpunkt für dieses Ökosystem sein und den Spielern Flexibilität und Freiheit bieten.
Aktuell gibt es weder feste Preisangaben noch ein Startdatum; die Erwartung ist eine Veröffentlichung Anfang 2026 zusammen mit den anderen Geräten.
Einige Analysten äußern Bedenken hinsichtlich der gewählten Hardware, die trotz ihrer Leistung nicht die allerneueste Generation darstellt, was die Aktualisierungsrate im Laufe der Zeit beeinflussen könnte.
Trotz des Zynismus ist die Reaktion von Neugier und vorsichtigem Optimismus geprägt. Eine von Valve unterstützte Steam Machine mit direktem Zugang zur riesigen Steam-Bibliothek und ohne obligatorische Abonnements könnte das Konzept des Gaming im Wohnzimmer neu definieren.
Sollte sich diese Wette auszahlen, könnte sie den Weg für ein offeneres Hardware-Ökosystem ebnen, das neben traditionellen Plattformen existiert.
Was ist Ihre Meinung? Würden Sie für eine Steam Machine für Ihr Wohnzimmer bezahlen oder ziehen Sie es vor, beim traditionellen PC zu bleiben? Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren unten mit.
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