
Gitarrist nutzt Steam Deck als komplettes Show-Rig, betreibt Reaper und Neural DSP mit einem Puffer von 16 Samples, gesteuert über Touchscreen und Trackpads.
Ein Gitarrist nimmt das Steam Deck von Valve ernst: Er hat das Gerät in sein komplettes Bühnen-Rig verwandelt. Sebastian Garcia, bekannt als Sebastiside, zeigte, wie er den Handheld für Live-Auftritte nutzt, indem er Reaper und Neural DSP Plugins in echten Performances einsetzt, unter anderem bei der NAMM.
Wie er das Rig aufgebaut hat
Um diese Funktionalität zu erreichen, installierte er eine schlanke und abgespeckte Version von Windows auf einer kleinen SSD-Partition, um unnötige Lasten zu reduzieren. Mit der DAW Reaper nutzt er Archetype: Rabea X von Neural DSP und dieselben Plugins, die er auch zu Hause verwendet, einschließlich FabFilter Pro-Q, die alle von der Audio-Interface wie auf jedem anderen Computer erkannt werden.
Praktische Funktionalität auf der Bühne
Die Idee ist einfach: Das modifizierte Windows erkennt das Audio-Interface wie jeden anderen PC mit installierten Treibern, was die Anwendung von Plugins und Anpassungen in Echtzeit erleichtert. Das Setup wird wie eine Home-Studio-Konfiguration auf der Live-Bühne behandelt, was das Setup stabiler und vorhersehbarer macht.
Steuerung und Benutzerfreundlichkeit
Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen, die Trackpads und die Tasten des Steam Decks. Reaper wird auf der Mapping-Ebene innerhalb von Steam gesteuert, was es ermöglicht, jede Taste für spezifische Funktionen zu konfigurieren. Der Gitarrist betont, dass man so komplexe Steuerungen wie nötig implementieren kann.
Herausforderungen und Lösungen
Eines der wenigen erwähnten Probleme war die Skalierung einiger Plugins für den kleinen Bildschirm. Die Lösung, so Sebastiside, besteht darin, die High-DPI-Kompatibilität zu aktivieren, wodurch Plugins bei Bedarf skaliert werden können, was den Zugriff auf die Bedienelemente während der Show erleichtert.
Zuverlässigkeit und Bühnenbetrieb
Nach der Einrichtung leitete er den gesamten Mix an den Ausgang 1 (Front of House) und den gesamten Mix an sein eigenes Monitoring auf Ausgang 2 (In-Ears) weiter. Außerdem entschied er sich, andere Track-Routings auszublenden, um versehentliche Änderungen während der Aufführung zu vermeiden.
Praktische Ergebnisse
- Ein Puffer von 16 Samples, der kleinste auf dem Steam Deck verfügbare, ohne Rauschen oder Glitches.
- Die Portabilität ist ein großer Vorteil: Das Rig passt in den Gitarrenkoffer, sodass kein zusätzlicher Rucksack benötigt wird.
- Der Akku wird bei einer Sitzung mit 88 % Ladung auf über sechs Stunden Nutzung geschätzt.
- Im Vergleich zu traditionellen Setups wies das Deck laut dem Musiker eine geringere Latenz auf, dank der Effizienz von Reaper und der Hardware des Handhelds.
Fazit
Sebastiside ist beeindruckt von der Zuverlässigkeit und Leistung des Steam Decks als Live-Rig und plant, diesen Weg bei zukünftigen Auftritten weiter zu verfolgen.
Liken Sie und hinterlassen Sie einen Kommentar: Würden Sie ein traditionelles Bühnen-Setup durch ein tragbares Gerät wie das Steam Deck ersetzen oder bevorzugen Sie dedizierte Ausrüstung? Sagen Sie uns, welchen Aspekt Sie am attraktivsten finden: Portabilität, Latenz oder Benutzerfreundlichkeit.
Veja mais artigos como Gitarrist verwandelt Steam Deck in Live-Rig und beeindruckt mit Leistung na categoria Noticias.





